
mieser tag:
*seufz*
[ NICHT SO GUT ] Bis 30.4. gibts im
werkzeugH nur Küchen-Sparbetrieb. Der
Familien-Kochbetrieb rund um
Küchenchef-Zeljko ist gesammelt
auf Oster-Heimatbesuch in Serbien.
(ja, die haben jetzt Ostern, Julianischer
Kalender , orthodoxe Kirche und so)
d.h. es gibt bis dahin nur täglich eine Suppe, gekocht von unseren
Lieblings-Lebensmitteltransportverantwortlichen (KellnerInnen).
[ BESSER ] passend zum eingeschränkten Angebot ;) gibts endlich
wie schon lange versprochen die Kreidetafel-Webcam !
vorher wissen, was es heute im werkzeugH gibt. (darum blitzt’s ab nun auch jede Stunde bei der Bar).
im Lokal gibts dazu noch einen Essens-Fragebogen zum Einwerfen (siehe Bild)
ich sitz grad in einem internetcafe in mineralnye vody, kurz vorm 30h zugtrip nach moskau.
war 10 tage im kaukasus skitourengehen und den elbrus mit ski besteigen.
lange taeler, einsame lange wanderungen auf einsamen gletschern, und russische skigebietseigenheiten kennengelernt.
drum gabs noch weniger aktuelle posts auf der werkzeugh-seite als sonst eh schon ;)
bin naechste woche hoffentlich wieder im fruehlingshaften wien. gruss aus suedrussland !
aufgewachsen in Wien (wie wenige meines Umfelds), gabs als Kind immer die Frage:
“Austria oder Rapid ?” wenn man die falsche Antwort gab, stiegen die Chancen am Spielplatz eins aufs Maul zu bekommen. (welches die richtige Antwort gewesen wäre, war im voraus schlecht einzuschätzen)
Später gabs dann eine ähnliche Glaubensfrage (wiewohl mit weniger weitreichenden Auswirkungen):
“Amiga oder Atari ?” Ich hatte weder noch. “Mutter konnt´s nicht leiden”, die Computer nämlich.
So verbrachte ich Zeit sowohl bei Atari als auch Amiga-Freunden.
Meine ersten DOS und Filesystemkenntnisse hatte ich aber 4 Jahre lang programmierenderweise auf einem eher exotischen Atari, der erste UMPC in den 90er Jahren: Atari Portfolio [wiki] Den konnte man auch besser vor Muttern verstecken ;)
deshalb freu ich mich besonders, das nächste DEMOSCENE MEETING im werkzeugH ankündigen zu können:
Zwei Jahrzehnte Retro-Kult um 16bit
Szenekenner über ATARI Computer beim 5. DEMOSCENE MEETING0101 in WienDonnerstag, 13. März 2008 um 20:00 Uhr
Enthusiastische Fans klassischer ATARI Rechner programmieren noch heute für die 16bit und 32bit Maschinen. Der deutsche Szenekenner Thorsten Butschke erinnert sich an die Computerwelt der 80er und 90er Jahre beim 5. DEMOSCENE MEETING0101 in Wien. Warum sein Herz an einem 14 Jahre alten Stück Hardware hängt, erzählt der Programmierer aus Leidenschaft am 13. März 2008 im werkzeugH, der Eintritt ist frei.
Thorsten Butschke, in der ATARI-Szene als kRadD bekannt, hat zwei Jahrzehnte auf den Kultrechnern „Demo“-Animationen programmiert. Als diese Demos technisch noch State-of-the-Art darstellten, war der Softwarearchitekt aus Wiesbaden gerade 15 Jahre alt. Inzwischen demonstrieren Szeneinsider ihr Spezialwissen vor internationalem Publikum und genießen dabei Kultstatus.
kRadD beschäftigt sich seit 1987 mit ATARI und Demos, erst mit dem 16bit ST-Modell, später mit dem 32bit Falcon. Der deutsche Meister 2008 im ATARI Lynx Game ‘Checkered Flag‘ hat selbst mehrere Computergames geschrieben und Software aus ganz Europa in Deutschland vertrieben. Butschke organisierte mehrere Retro-Veranstaltungen wie die Demoparty Unconventional und ist Mitglied einer der ältesten ATARI Demogruppen ‘TSCC‘.
In der Demoshow und seinem Vortrag über die noch aktive ATARI-Szene beantwortet kRadD die Frage: „Woher kommt die Liebe zu antiker Hardware?“
ich war letzte woche dort. beim pechakucha. Irgendwann war im Frühjahr mal ein netter Mensch bei uns und hat ein pechakucha-plakat bei uns deponiert, und gefragt ob sie das viell. bei uns abhalten können. Und ich hab mich sehr gefreut.
Ähnlich wie barcamp, Open Coffee, ist PechaKucha ein Format, dass sich binnen kürzester Zeit aus dem Netz an verschiedenen realen Orten auf der Welt etabliert hat.
Haben Sie dann doch nicht bei uns gemacht, die BKK3 -Jungs & Mädels. Hätt auch keinen Sinn gemacht, wir wären zu klein gewesen dafür,
der “Freiraum” (der gar nicht im Freien ist;) im Museumsquartier war voll wie selten noch. Und fein wars.
Ein ähnliches Format, wahrscheinlich in kleinerem Rahmen, findet am Di.11.3. bei uns im werkzeugH statt.
Veranstaltet von “eop“, dem feinen Leute-Netzwerk dass wir der umtriebigen Helga Köcher verdanken.
Mal sehen wie das so wird, hier die Detail-Infos dazu:
eopicture night 10 + 5 ist ein Kommunikations-Format,
um Projekte in kurzer Zeit einem Publikum vorzustellen
und sich dabei Feedback, Tipps und andere Perspektiven zu holen.
Es können bereits abgeschlossene Projekte präsentiert werden,
Projekte in Arbeit oder auch laufende Projekte, bei denen man ansteht.Die/der Vortragende präsentiert 10 Bilder und spricht zu jedem Bild 20 Sekunden. Anschließend stellt sie/er 5 Fragen an das Publikum.
Sowohl die Bilder als auch die Fragen werden mit Beamer projiziert.
Für spontane Antworten und Hinweise sind jeweils 5 Minuten Zeit.
Ausführlichere Diskussionen zu den einzelnen Projekten können nach Abschluss der Präsentationen an einzelnen Tischen stattfinden
Anmeldungen und Information Gerald Zahn: g.zahn@gmx.at
irgendwie kommts mir fast schon vor, wie bei diversen WG/Job/Idol-Castings der Privatsender ;)
immer wenn wir eine Anzeige auf jobwohnen für neue Kellner schalten, können wir uns des Ansturms kaum erwehren.
(Kellnern ist immer noch Studentenjob #1 wie’s scheint. )
Wir laden immer ALLE bewerber ein, um mit ihnen persönlich zu sprechen (wir halten bei dem job nix von CV’s und ähnlichem).
War diesmal ein 4 Tages Marathon mit 60 bewerbern. Für Bewerbungsgespräche stellen wir eher immer “seltsame” Fragen,
schliesslich kommts bei dem Job ja vor allem darauf an, wie man sozial mit andern Leuten umgeht. (dummer satz irgendwie, naja, bleibt drin) Und man selber sitz ähnlich präpotent wie so manche Privatsender-Jury auf der anderen Seite des Tisches.
Ich kenn das ja vom Programmierer-Suchen, aber dort hatte ich nie so eine grosse Auswahl, und die Fragen waren auch eher fachspezifischer ;)
Wird jedenfalls sehr schwierig werden, da eine Auswahl zu treffen.
Bisschen Statistik zu unseren Bewerbern:
Studienrichtungen:
Länder
Mobilfunkprovider
Mailprovider
heut kam dann auch ein brief per post von freewave.
hab mich nochmal informiert und verlinke einfach auf die zugehörige story auf
helges blog: fon sucks big time
Ich hab mir ohnehin die letzten Tage überlegt, wie das so ist mit unserem offenen WLAN zugang,
von wegen Haftung bei Missbrauch usw… aber seit ich das gelesen habe, fühl ich mich nimmer
so allein.
Hab mir auch überlegt, den ganzen user-traffic über “Tor” zu leiten,
aber mir selber wär das ein bissel zuviel aufwand, vielleicht mag mir ja jemand dabei helfen ?
(eigentlich hab ich eh noch einen fetten Server, der darauf wartet in unserm Getränkekeller als VMWare Maschine
endlich mal eingesetzt zu werden)
ok, ok. das mit dem laufend bloggen hat irgendwie überhaupt nicht geklappt, zuviel alltags krimskrams, freundin, 2 jobs, skitourvorbereitungen, schlafen … soviel dinge die irgendwie wichtiger sind ?
seit 2 tagen wieder ein neues task-management schnickschnack-programm im einsatz: Things, und das hat heute gemeint: bloggen !
ja, und dann blogge ich also wieder was. action completed. bis bald !
so, grad meine “was-ist-zu-tun-und-ideen” liste fürs werkzeugH 2008 geschrieben.
OK. die hat ca. 140 einträge. da hilft auch kein GTD.
Alles werd ich also doch nicht selbst machen können. Also versuch ichs heuer mal mit dem gut gemeinten Rat den ich so oft höre:
“es gibt doch eh so viel leute die sowas gerne machen würden, das kann doch nicht so schwer sein”
hmm, ist es manchmal doch. Menschen zu motivieren ist oft nicht soo einfach (Geld, Ruhm, Aufmerksamkeit, ein Stück Weltherrschaft, oder doch nur Getränkebons fürs Lokal ?) , und wie mit Ihnen umgehen, wenn das was Sie z.T. aus freien Stücken leisten, nicht ganz den eigenen Vorstellungen entspricht ? In meinen bisherigen Umfeldern war das nicht so notwendig, wenn ichs selber machen kann, mach ichs selbst, no questions asked.
naja, aber deswegen Dinge gleich gar nicht zu machen, mag auch keine Lösung (oder eher eine Kopf-in-den-Sand-Lösung) sein.
Ich richte also hier auf dem Blog mal eine Ecke (=eine Post-”Kategorie”) ein, in der ich
so einige Ideen, und Mithilfsgesuche posten werde.
Ab morgen ist Zeljko wieder zurück aus seinen Weihnachtsferien, dann endet auch mein CVD-Dasein hier
im Lokal. Feinen Jännertag !