
Visuellpoetische und klangpoetische Performances mit elffriede, Christine Huber/Elli Schnitzer, Ilse Kilic, Lisa Spalt, Günter Vallaster, Fritz Widhalm.
was passiert:
zunächst wird mal live bildende kunst respektive visuelle poesie gemacht: christine huber und elli schnitzer drucken und hängen die ergebnisse an eine leine.
dann treten in text, bild und ton die wohnzimmers auf, das sind ilse kilic und fritz widhalm, die im “fröhlichen wohnzimmer” leben ( http://www.dfw.at/ ).
lisa spalt ( http://members.aon.at/idiomat/page_1_1.html ), eine frisch gebackene preisträgerin der floriana biennale für literatur (gratulation!) wird sich oulipotisch der tulpe nähern.
günter vallaster beschäftigt sich dann damit, was in ecken stecken kann. zum schluss wird elffriede ( http://www.elffriede.net/ ) eine seismographische lesung/aufzeichung vollziehen und mit salz beenden.
der abend wird schön, es kann nicht anders sein.
laut Klaus von datum Datum, der heisseste Scheiss im deutschen Buchrezensions-Feuilleton, in Österreich bislang “nur” von meinem Privatfeuilleton (Ostermayer, Blumenau) rezensiert.
Kann also nur gut sein.
„Eine Scheißreise – so wie alle Unternehmungen in diesem Buch endet sie im Nichts und im Desaster. Stefan Wimmer ist ein würdiger, illegitimer Bastard aus den literarischen Spermien von Hunter S. Thompson und Charles Bukowski, also eine schön ungesunde Mischung aus cooler Freakyness und politischer Verlaustheit.“
Fritz Ostermayer, FM4Termin: Freitag, 4. April
Ort: werkzeugH
Beginn: 20.30 Uhr
EINTRITT GRATIS!
Beginn: 19h
Die Analyse von Machtformen und kollektiven Widerstandspraktiken.
Heide Hammer untersucht die Möglichkeiten eines anerkennenden
Nebeneinanders von Kritischer Theorie und Poststrukturalismus unter
Einbeziehung bedeutender TheoretikerInnen wie Spinoza, Gilles Deleuze,
Félix Guattari, Michel Foucault, Judith Butler, Donna Haraway u.a.
Die Beschreibung gelungener kollektiver Widerstandserfahrungen – Mai 1968
in Frankreich, die Bewegung der Autonomia und der Neuen Linken, die
Diskursguerilla der ELZN oder Ereignisse und Aktionsformen um die Proteste
in Genua im Juli 2001 – spürt der Motivation zu politischem Handeln nach
und vergegenwärtigt die Lust an ihrer Wiederholung. Hier wirken Begriffe
wie Sabotage, Intervention, Störung, Rauschen, Guerilla in einem Spiel,
das sich nicht in der Logik von Sieg und Niederlage erschöpft.
Revolutionäres, theoretisches Gedankengut und Popkultur werden mit
offensiven Formen der Lebensfreude und des Genusses kontrastiert: Riot
Grrrls existieren neben Lady-Festen und Radical Cheerleading.
Sind Revolution und Spaß keine Gegensätze mehr?”
mehr dazu beim Milena-Verlag http://www.milena-verlag.at/revolutionierung.html
auja ! ein Buch zu den Anfängen der alternativen Musikszene in Linz:
In Zusammenarbeit mit der Bibliothek der Provinz präsentiert DATUM das neue Werk von Shy-Sänger und DATUM-Autor Andreas Kump: „Es muss was geben. Die Anfänge der alternativen Musikkultur in Linz.“
Beginn 20.30 (pünktlich!)
Es lesen Didi Bruckmayr (Fuckhead), Johnny Dibon, Mops Breitwieser, Rainer Krispel u.a.
Im Anschluss legen Hans Peter Falkner (Attwenger) & Bert Estl Platten auf.
am 23.10. um 19.30 gibts eine Buchpräsentation vom picus-Verlag bei uns:
Andreas Weber erzählt von kühnen Lebensentwürfen und dem mittelmäßigen Alltag der »Rebellen«, von Abgründen der Liebe, Ehebruch, Tod und der Lust am Schreiben.
Andreas Weber, geboren 1961, studierte Germanistik und Geschichte, danach Lehrer und Journalist, seit 1998 freier Schriftsteller, Herausgeber und Filmemacher. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt der Roman »Lanz« (Otto Müller). Filme über Fritz Habeck, Hermann Gail und Mario Kempes.