Wien 5, Schönbrunnerstr. 61 [map]
täglich 16 - ca. 01h, Sonntags-Frühstück ab 10
coffee | food | wlan | drinks | diskurs

Sonntag
Mrz 30,2008

laut Klaus von datum Datum, der heisseste Scheiss im deutschen Buchrezensions-Feuilleton, in Österreich bislang “nur” von meinem Privatfeuilleton (Ostermayer, Blumenau) rezensiert.
Kann also nur gut sein.

„Eine Scheißreise – so wie alle Unternehmungen in diesem Buch endet sie im Nichts und im Desaster. Stefan Wimmer ist ein würdiger, illegitimer Bastard aus den literarischen Spermien von Hunter S. Thompson und Charles Bukowski, also eine schön ungesunde Mischung aus cooler Freakyness und politischer Verlaustheit.“
Fritz Ostermayer, FM4

Termin: Freitag, 4. April
Ort: werkzeugH
Beginn: 20.30 Uhr
EINTRITT GRATIS!

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Oster-Öffnungszeiten

Donnerstag
Mrz 20,2008

wir haben Ostersonntag und Ostermontag erst ab 21h geöffnet

Freitag
Mrz 7,2008

aufgewachsen in Wien (wie wenige meines Umfelds), gabs als Kind immer die Frage:
“Austria oder Rapid ?” wenn man die falsche Antwort gab, stiegen die Chancen am Spielplatz eins aufs Maul zu bekommen. (welches die richtige Antwort gewesen wäre, war im voraus schlecht einzuschätzen)

Später gabs dann eine ähnliche Glaubensfrage (wiewohl mit weniger weitreichenden Auswirkungen):
“Amiga oder Atari ?” Ich hatte weder noch. “Mutter konnt´s nicht leiden”, die Computer nämlich.
So verbrachte ich Zeit sowohl bei Atari als auch Amiga-Freunden.

Meine ersten DOS und Filesystemkenntnisse hatte ich aber 4 Jahre lang programmierenderweise auf einem eher exotischen Atari, der erste UMPC in den 90er Jahren: Atari Portfolio [wiki] Den konnte man auch besser vor Muttern verstecken ;)

deshalb freu ich mich besonders, das nächste DEMOSCENE MEETING im werkzeugH ankündigen zu können:

Zwei Jahrzehnte Retro-Kult um 16bit
Szenekenner über ATARI Computer beim 5. DEMOSCENE MEETING0101 in Wien

Donnerstag, 13. März 2008 um 20:00 Uhr

Enthusiastische Fans klassischer ATARI Rechner programmieren noch heute für die 16bit und 32bit Maschinen. Der deutsche Szenekenner Thorsten Butschke erinnert sich an die Computerwelt der 80er und 90er Jahre beim 5. DEMOSCENE MEETING0101 in Wien. Warum sein Herz an einem 14 Jahre alten Stück Hardware hängt, erzählt der Programmierer aus Leidenschaft am 13. März 2008 im werkzeugH, der Eintritt ist frei.

Thorsten Butschke, in der ATARI-Szene als kRadD bekannt, hat zwei Jahrzehnte auf den Kultrechnern „Demo“-Animationen programmiert. Als diese Demos technisch noch State-of-the-Art darstellten, war der Softwarearchitekt aus Wiesbaden gerade 15 Jahre alt. Inzwischen demonstrieren Szeneinsider ihr Spezialwissen vor internationalem Publikum und genießen dabei Kultstatus.

kRadD beschäftigt sich seit 1987 mit ATARI und Demos, erst mit dem 16bit ST-Modell, später mit dem 32bit Falcon. Der deutsche Meister 2008 im ATARI Lynx Game ‘Checkered Flag‘ hat selbst mehrere Computergames geschrieben und Software aus ganz Europa in Deutschland vertrieben. Butschke organisierte mehrere Retro-Veranstaltungen wie die Demoparty Unconventional und ist Mitglied einer der ältesten ATARI Demogruppen ‘TSCC‘.

In der Demoshow und seinem Vortrag über die noch aktive ATARI-Szene beantwortet kRadD die Frage: „Woher kommt die Liebe zu antiker Hardware?“

www.dvision.at

Montag
Mrz 3,2008

ich war letzte woche dort. beim pechakucha. Irgendwann war im Frühjahr mal ein netter Mensch bei uns und hat ein pechakucha-plakat bei uns deponiert, und gefragt ob sie das viell. bei uns abhalten können. Und ich hab mich sehr gefreut.

Ähnlich wie barcamp, Open Coffee, ist PechaKucha ein Format, dass sich binnen kürzester Zeit aus dem Netz an verschiedenen realen Orten auf der Welt etabliert hat.

Haben Sie dann doch nicht bei uns gemacht, die BKK3 -Jungs & Mädels. Hätt auch keinen Sinn gemacht, wir wären zu klein gewesen dafür,
der “Freiraum” (der gar nicht im Freien ist;) im Museumsquartier war voll wie selten noch. Und fein wars.

Ein ähnliches Format, wahrscheinlich in kleinerem Rahmen, findet am Di.11.3. bei uns im werkzeugH statt.
Veranstaltet von “eop“, dem feinen Leute-Netzwerk dass wir der umtriebigen Helga Köcher verdanken.

Mal sehen wie das so wird, hier die Detail-Infos dazu:

eopicture night 10 + 5 ist ein Kommunikations-Format,
um Projekte in kurzer Zeit einem Publikum vorzustellen
und sich dabei Feedback, Tipps und andere Perspektiven zu holen.
Es können bereits abgeschlossene Projekte präsentiert werden,
Projekte in Arbeit oder auch laufende Projekte, bei denen man ansteht.

Die/der Vortragende präsentiert 10 Bilder und spricht zu jedem Bild 20 Sekunden. Anschließend stellt sie/er 5 Fragen an das Publikum.
Sowohl die Bilder als auch die Fragen werden mit Beamer projiziert.
Für spontane Antworten und Hinweise sind jeweils 5 Minuten Zeit.
Ausführlichere Diskussionen zu den einzelnen Projekten können nach Abschluss der Präsentationen an einzelnen Tischen stattfinden
Anmeldungen und Information Gerald Zahn: g.zahn@gmx.at

Freitag
Feb 22,2008

irgendwie kommts mir fast schon vor, wie bei diversen WG/Job/Idol-Castings der Privatsender ;)
immer wenn wir eine Anzeige auf jobwohnen für neue Kellner schalten, können wir uns des Ansturms kaum erwehren.
(Kellnern ist immer noch Studentenjob #1 wie’s scheint. )

Wir laden immer ALLE bewerber ein, um mit ihnen persönlich zu sprechen (wir halten bei dem job nix von CV’s und ähnlichem).
War diesmal ein 4 Tages Marathon mit 60 bewerbern. Für Bewerbungsgespräche stellen wir eher immer “seltsame” Fragen,
schliesslich kommts bei dem Job ja vor allem darauf an, wie man sozial mit andern Leuten umgeht. (dummer satz irgendwie, naja, bleibt drin) Und man selber sitz ähnlich präpotent wie so manche Privatsender-Jury auf der anderen Seite des Tisches.

Ich kenn das  ja vom Programmierer-Suchen, aber dort hatte ich nie so eine grosse Auswahl, und die Fragen waren auch eher fachspezifischer ;)

Wird jedenfalls sehr schwierig werden, da eine Auswahl zu treffen.

Bisschen Statistik zu unseren Bewerbern:

Studienrichtungen:

  • 1. Ethnologie ex aequo internationale Entwicklung
  • 2. biologie
  • 3. Kunstgeschichte
  • + eine Überraschung heuer: sogar ein Informatiker war dabei (dabei hätten die ja genug Web-Bastel-Jobs zur Auswahl)
  • Länder

  • 40% Deutschland (davon 30% Berlin)
  • 50% Österreich
  • 10% woanders aus Europa
  • Mobilfunkprovider

  • 1. tele.ring (45 %)
  • 2. one 25 %
  • der rest alle ca. bei 10%
  • Mailprovider

  • 1. gmx (55 %)
  • 2. gmail (25 %)
  • 3. hotmail (20 %)
  • Freitag
    Feb 22,2008

    heut kam dann auch ein brief per post von freewave.

    hab mich nochmal informiert und verlinke einfach auf die zugehörige story auf
    helges blog: fon sucks big time

    Ich hab mir ohnehin die letzten Tage überlegt, wie das so ist mit unserem offenen WLAN zugang,
    von wegen Haftung bei Missbrauch usw… aber seit ich das gelesen habe, fühl ich mich nimmer
    so allein.

    Hab mir auch überlegt, den ganzen user-traffic über “Tor” zu leiten,
    aber mir selber wär das ein bissel zuviel aufwand, vielleicht mag mir ja jemand dabei helfen ?

    (eigentlich hab ich eh noch einen fetten Server, der darauf wartet in unserm Getränkekeller als VMWare Maschine
    endlich mal eingesetzt zu werden)

    Freitag
    Feb 8,2008

    so, heute mal mobile blogging, schnell noch ausm fahrenden auto auf der westautobahn gebloggt, bevor ich für 3 tage zum tourengehen am sonnblick netzlos verbleibe.

    die ankündigung zum nächsten demoscene-meeting möcht ich doch noch vorm wochenende online stellen, geht diesmal um BBS-Systeme, die hatte ich grad noch so ein bisschen mitbekommen in den 90er jahren. Wird sicher wieder ein feiner Abend:

    Elektronische Kommunikation vor der Zeit des Internet boten Mailbox-Computer, die über Telefon-Standleitungen erreichbar waren. Der Kölner Szenekenner Dipswitch referiert am Donnerstag, 15. Februar 2008 über diese sogenannten Bulletin Board Systeme beim 4. DEMOSCENE MEETING0100 in Wien. Eine Live-Verbindung zu einer noch aktiven „BBS“ Mailbox ist geplant.

    Dipswitch, der unter diesem Namen in der Szene bekannt ist, erklärt dabei auch die besondere Bedeutung dieser Kommunikationswege für die Demoscene. Als eine der wichtigsten digitalen Subkulturen war die heutige Demoscene mit ihren Animationskünstlern und Pixeldompteuren bereits Ende der 80er Jahre durch Bulletin Board Systeme europaweit vernetzt. Heute tauschen sich die Programmierer dieser Digitalkunst bei den internationalen Wettbewerben auf Demopartys oder über das Internet aus.

    Der Journalist und Computerkünstler Dipswitch wurde in Moskau geboren und lebt heute in Köln, er ist derzeit promovierender Historiker. Als Mitorganisator der Demoparty Evoke und Gründungsmitglied des Vereins Digitale Kultur e.V. setzt sich Dipswitch für die Weiterführung und auch das Erbe der Szene als elementarer Teil der Computerkultur ein. Mit seinem Vortrag über die untergegangene kreative Kommunikationskultur der BBS Mailboxen stellt Dipswitch die Frage: „Ging es vielleicht um mehr als die Demoscene?“

    ok, versagt !

    Samstag
    Feb 2,2008

    ok, ok.  das mit dem laufend bloggen hat irgendwie überhaupt nicht geklappt, zuviel alltags krimskrams, freundin, 2 jobs, skitourvorbereitungen, schlafen … soviel dinge die irgendwie wichtiger sind ?

    seit 2 tagen wieder ein neues task-management schnickschnack-programm im einsatz: Things, und das hat heute gemeint: bloggen !

    ja, und dann blogge ich also wieder was. action completed. bis bald !

    Donnerstag
    Jan 10,2008

    so, heute wieder eine event-ankündigung (nachdem ich selbst gestern schon in der fuzo entdeckt hab)

    copy & paste von gina’s feinem text:

    Wettlauf um 64 Kilobyte
    Ungarischer Starprogrammierer Barna ‘BoyC’ Buza zu Gast

    In seinem Vortrag “64K Intro” thematisiert der hauptberufliche Spiele-Entwickler und Ars Electronica-Teilnehmer Barna ‘BoyC’ Buza die Herausforderung, mit extrem minimalistischem Code atemberaubende Effekte zu erzielen. In der Subkultur Demoscene gilt der 64 Kilobyte-Wettbewerb als größte Herausforderung und bringt erfolgreichen Codern bei den internationalen Demopartys höchsten Respekt.

    Donnerstag, 17. Jänner 2008 um 19:30 Uhr , werkzeugH

    DEMOSCENE MEETING0011 ist offen für alle an audiovisueller Kultur Interessierten, bei freiem Eintritt kann in die Welt der bits’n’bytes eingetaucht werden, Pixel für Pixel in Echtzeit…

    Fotos vom 2. MEETING0010 by Ray: http://photobasis.net/main.php?g2_itemId=28192
    ORF FM4-Artikel vom MEETING0001 mit Interview Navis: http://fm4.orf.at/glashuettner/220738/main

    oh, und nette comments gabs auf fm4 zum letzten meeting:

    kreateurincoco | vor 54 Tagen, 18 Stunden, 57 Minuten
    wooww!!!!!*…
    wien im winterlichst-weissem schneegestöber, coolste atmosphäre mit supergenialen leuten, die sich sofort vorstellten. alte freunde wiedersehen *warmumsherz* feinstes für den hungrigen magen, eine sehr symphatische sehr kurzweilige urgeniale präsentation voller wow´s und staunen… selbst aus ähnlicher richtung kommend… wooow! kann nur sagen, vom DS-virus erwischt! ;) heilungschancen?! …macht nix. riesenfreu auf das nächste… !

    peterweir | vor 55 Tagen, 1 Stunde, 51 Minuten
    toller vortrag von navis
    und sehr interessante demo-auswahl, war sehr voll im werkzeugh, aber dadurch auch irgendwie kuschlig an diesem verschneiten wintertag, bin gespannt wer als nächster im dezember dran is

    cycus | vor 55 Tagen, 11 Stunden, 51 Minuten
    respect
    navis, you rocked the toolH

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    Iglu, anyone ?

    Donnerstag
    Jan 10,2008

    Heuer gibts ja einen. Einen Winter. Und wir machen nix damit. Früher war ich immer einmal pro Winter Iglu bauen, mal am Berg, mal in der Stadt (am Flachdach).

    Am Vorplatz vom werkzeugH wollten wir ja auch immer eines bauen. Jetzt nach Weihnachts-stress und Post-Jahreszahlwechsel-Lethargie wärs Zeit das auf die Reihe zu kriegen.

    Wie wir sowas bauen, ist mir klar. Bauwillige Helfer werden sich finden, daran hats nie gemangelt. Was fehlt in der Stadt, ist der Schnee.
    Man braucht nämlich schon Unmengen davon. Und in der Stadt ist er oft schnell weg, bzw. die Schneehaufen meiner Kindheit werden immer seltener
    (jaja Frau Merkel, der Klimawandel) oder sind kontaminiert mit Streusplitt und Dreck.

    d.h. wir brauchen Schnee. ein paar m3

    nur wie ? die Möglichkeiten:

    • aus dem Wienerwald per LKW eine Fuhre herankarren (wer macht das ? sollt’ auch nicht mehr als Benzingeld kosten)
    • Schneekanonen ausleihen. Ok, da hätt ich einen Kontakt, aber was die Jungs an Wasser brauchen, und auf “schwach” stellen kann man die ja nicht, aufs Haus sprühen, oder auf die Strasse ? alles keine option
    • MA 48 bitten, dass sie eine der Schneefuhren bei Schneefall nicht in den Donaukanal kippen sondern auf unseren Vorplatz.
      Die best-vermarktete Müllentsorgung der Welt sollte ja für medienwirksame Dienstleistungen zu haben sein ?
      (aber ob das mit deren Routenplanung zusammenpasst)
    • wenn nicht, kann man ja auch noch die anderen schnee-dienstleister durchtelefonieren
    • Falls jemand beim organisieren helfen mag:
      mail an help (at) werkzeugH.at

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